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Ausschreibung von Landesstipendien

Das Land Mecklenburg-Vorpommern vergibt jährlich Aufenthalts-, Arbeits- und Reisestipendien an Künstlerinnen und Künstler in den Bereichen Bildende und Darstellende Kunst, Literatur und Musik. [mehr]

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RISSE-Heft Nr. 44 | Thema: FLIEGE

Heft 43
Heft 43

Die Fliege wird vielerorts und in so manchem Zusammenhang erwähnt. In den Texten unserer Autorinnen und Autoren wurde von ihr erzählt als das, was sie für die meisten Menschen ist: Das schwarze, summende Insekt ohne besonderen Nutzen. Oder doch nicht? Motten sieht Carola Weiders an Mouches Volantes Erkrankte, bei David Lorenz wird die Fliege zum unersättlichen Trinkkumpan, Regina Raderschalls Text kennt einen merkwürdigen Brummer und der Protagonist von Christian Weiß muss sich fragen, ob der eigene Verstand ihm einen Streich gespielt hat. Und Unglaubliches vermögen die Fliegen von Kurt Scharf! In Widergelesen beschäftigen sich unsere Streithähne Euphoricus und Dysphoricus mit dem umstrittenen Roman Miroloi von Karen Köhler und unser Redakteur Christian Taszarek, Vollblut-Deutschlehrer und ehemaliger Zeitsoldat, kämpft mit sich und der Schullektüre Der Untertan von Heinrich Mann. In der Rubrik Literarisches Leben findet sich ein Gespräch mit dem Rostocker Buchhändler Manfred Keiper. Die Grafiken besorgte der animalische Experte Björn Krause.

Ankündigung der Redaktion: Texte gesucht zum Thema BITTE BLEIBEN SIE ZU HAUSE!

Die Zeitschrift „Risse - Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern“ widmet sich in halbjährlich erscheinenden Heften neuer Literatur aus Mecklenburg-Vorpommern.

Es war übrigens Blaise Pascal (1623–1662), der entdeckte, „dass alles Unglück der Menschen von einem einzigen herkommt: dass sie es nämlich nicht verstehen, in Ruhe in einem Zimmer zu bleiben“. BITTE BLEIBEN SIE ZU HAUSE! In einer für uns alle mindestens verrückten Zeit genießen/genossen und/oder verfluchen/verfluchten Sie Quarantäne und Isolation, Entschleunigung und Resilienz, Teigwaren und Hygieneartikel.

Wir schauen nach vorn: Die Redaktion sucht für das Herbstheft der Risse (Heft 45) Texte von Autoren und Autorinnen aus Mecklenburg-Vorpommern, die sich dem Thema BITTE BLEIBEN SIE ZU HAUSE! im weitesten Sinne widmen. Wir haben beschlossen, Ihnen das alles beherrschende Thema zuzumuten, es kann ja durchaus eine Art Psycho-Hygiene sein, literarisch damit umzugehen, liebe Stubenhocker-Gemeinde. Und eines möchten wir auch nochmal deutlich herausstellen: Der Impuls, den wir mit unseren Themen halbjährlich setzen, kann und soll stets sehr weiträumig und vielfältig genutzt werden; viele Möglichkeiten, unseren Köder aufzunehmen und sich anstecken zu lassen, stehen offen. Das heißt: Die Texte für das Heft 45 müssen nicht zwingend etwas mit Pandemien und Panik, Klopapier und Nudeln, Heimarbeit und Handhygiene zu tun haben. Einsendeschluss ist der 1. August 2020.

Liebe Leser und Leserinnen, liebe Autoren und Autorinnen, passen Sie auf sich auf und bitte bleiben Sie … – gesund!

Thema Heft 45: BITTE BLEIBEN SIE ZU HAUSE! | Einsendeschluss: 1. August 2020
Bitte senden Sie Ihre unveröffentlichten Texte bevorzugt per E-Mail an: redaktion (at) risse-mv.de

Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise für AutorInnen.

Die Preisträger des Literaturwettbewerbs zum 30. Jahrestag des Mauerfalls

André Hatting, Lutz Dettmann, Ulrich Grasnick

Die Preisträger des Literaturwettbewerbs Die Freiheit ist ja da sind der Stralsunder Lyriker André Hatting mit seinem Gedicht zettelwirtschaft, das den Hauptpreis – den Abdruck in Heft 43 – gewann, der in Rugensee bei Schwerin beheimatete Lutz Dettmann mit seinem Prosa-Text Grenzenlos und der in Berlin und Graal-Müritz lebende Autor Ulrich Grasnick mit den drei Gedichten Todesstreifen, Im Fadenkreuz der Mensch und Flaschenpost. Die Preisverleihung und öffentliche Vorstellung der drei Gewinner und ihrer Texte fand am 5. November 2019 in Rostock statt. Unser Glückwunsch geht an die drei Preisträger! (Foto: Risse e.V.)


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