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Ausschreibung von Landesstipendien

Das Land Mecklenburg-Vorpommern vergibt jährlich Aufenthalts-, Arbeits- und Reisestipendien an Künstlerinnen und Künstler in den Bereichen Bildende und Darstellende Kunst, Literatur und Musik. [mehr]

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Einladung zur Online-Lesung: Präsentation des Sonderheftes 10 der RISSE

Sonderheft Nr. 10

Die Unabweisbarkeit der Kunst – DER DICHTER UWE SAEGER

am Montag, 15. März 2021 um 18 Uhr im Livestream

Wir laden herzlich zur Online-Lesung und Präsentation des 10. Sonderheftes der Risse „Die Unabweisbarkeit der Kunst. Der Dichter Uwe Saeger“ am Montag, dem 15. März 2021, um 18 Uhr im Livestream auf Twitch und hier auf risse-mv.de ein. Risse-Redaktionsmitglieder lesen ausgewählte Texte von Uwe Sager – ergänzt um ein Exklusiv-Interview mit dem Dichter, das Ende Februar diesen Jahres aufgezeichnet wurde.

RISSE-Sonderheft Nr. 10 | Die Unabweisbarkeit der Kunst. DER DICHTER UWE SAEGER

Das 10. Risse-Sonderheft ist dem umfangreichen künstlerischen Werk des wohl renommiertesten Schriftstellers des Landes Mecklenburg-Vorpommern, dem Dichter Uwe Saeger, gewidmet. Anlass ist das 45-jährige Prosa-Jubiläum des 1948 in Ueckermünde geborenen Autors, dessen erster Erzählband unter dem Titel „Grüner Fisch mit gelben Augen“ 1976 im Hinstorff Verlag Rostock erschien.

Uwe Saegers Schaffensspektrum umfasst viele Gattungen und Medien (Theaterstück, Film-Drehbuch, Radio-Hörspiel, Prosa, Dramatik, Lyrik, Essay). Diese Vielfalt kann selbst ein Sonderheft nicht in allen Facetten abbilden, sondern bestenfalls an Beispielen besonders wichtiger sowie einiger bislang unveröffentlichter Texte zeigen. Unter dem Titel „Die Unabweisbarkeit der Kunst. Der Dichter Uwe Saeger“ konturiert Risse thematisch die literarische Entwicklung des Autors in ihren oft unvermittelten Brüchen. Dabei wird eine bemerkenswerte Kontinuität des Werks seit dessen Anfängen sichtbar. Diese Stabilität kennzeichnet ebenso seine Poetologie: Moralischer Rigorismus, mythische Existenzialität und kompromissloses Erzählen sowie die Regionalgebundenheit seiner Texte sind der Kern seiner literarischen Kunst. Uwe Saeger ist in einem komplexen Verständnis Heimatdichter.

Mit Texten von Uwe Saeger, einem Essay zum Gesamtwerk des Autors von Wolfgang Gabler, einem Interview mit Heide Hampel, Fotografien von Reiner Mnich und Grafiken von Otto Sander Tischbein.

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Die Risse-Redaktion dankt dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes M-V sowie dem Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock für die finanzielle Förderung.

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Thema: Das Thema des nächsten RISSE-Heftes – Wir freuen uns auf Vorschläge!

Gelegentlich werden wir gefragt, wie wir auf unsere halbjährlich ausgerufenen Themen für die Risse kommen: Ein kompliziertes wie komplexes Verfahren mit ausgeklügelter Methodik … – per Brainstorming, Abstimmung und Mehrheitsbeschluss. Das Thema muss gleichzeitig offen und geschlossen genug, so eng wie weit sein, muss Impulse setzen können: Es kann und soll stets sehr weiträumig und vielfältig genutzt und verstanden werden. Zumeist verfängt es, gelegentlich sind wir ein wenig enttäuscht, weil wir uns mehr Dimensionen von einem Sujet erwartet hatten.

Nun wollen wir gern mal wissen, was bei einem Brainstorming unserer Leser*innen und Autor*innen auf dem Tableau landet – partizipative Demokratie ist doch in aller Munde, wir ermöglichen Teilhabe und Mitwirkung:

Schicken Sie uns Ihre und Eure Themenvorschläge für das Heft 47, das Herbstheft 2021, bis zum 28. März 2021 unter dem Betreff „Thema Heft 47“ per E-Mail oder Schneckenpost. Das Abstimmen übernehmen wir.

Betreff: Thema Heft 47 | Einsendeschluss: 28. März 2021
Bitte senden Sie Ihre originellen Vorschläge bevorzugt per E-Mail an:
redaktion (at) risse-mv.de

RISSE-Heft Nr. 45 | Thema: BITTE BLEIBEN SIE ZU HAUSE!

RISSE Nr. 45

Wir blieben zu Hause. Sie blieben zu Hause. Alle blieben zu Hause. Und dann suchte die Risse-Redaktion auch noch Texte zum Thema BITTE BLEIBEN SIE ZU HAUSE! und mutete den Autor*innen damit dieses alles beherrschende „Motto“ zu. Tobias Reußwig, Marion Skepenat, David Lorenz, Jürgen Landt, Martin Graupner, Peter Thiers und Anke Bastrop ließen sich zu Hause in ihren Schreibstuben von diesem Impuls anstecken und an ihrer Psycho-Hygiene, die literarische Praxis ja durchaus auch sein kann, teilhaben.
Ausführlich widmet sich das Risse-Heft 45 dem literarischen Leben in der Krise: „Uns geht’s ja noch gold“ mit Beiträgen aus dem „Rostocker digitalen Tagebuch“, einem Projekt von Literaturhaus Rostock und Kempowski-Archiv; wir sitzen mit Peter Wawerzinek in der Ewigen Stadt fest; wir erwägen im Gespräch mit Martina Bade die Bibliothek als „Dritten Ort“. Dietmar Guth stürzt sich in der Rubrik Wiedergelesen in einen Dialog über eine Abwesende: Zum 50. Todestag von Nelly Sachs stellt er sich der Herausforderung einer Auseinandersetzung mit der Nobelpreisträgerin von 1966. Die Grafiken dieses besonderen Heftes besorgte mit feinem Strich Antje Fuhrmann.


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